Blog zum Bloggen - den ersten Brenderblog gab es 1999, zwischenzeitlich ist 2006 ein Andachts-Buch aus einem Brenderblog entstanden und dies ist der aktuelle Brenderblog, mehr Pinnwand als Publikationsorgan
Vorneweg: Mir ist es wichtig, Jesus nachzufolgen. Manche nennen es Christ, manche würde mich als evangelikal bezeichnen. Zusätzlich bin ich Landeskirchler und habe das Kirchenjahr lieben und schätzen gelernt.
Dennoch widerspreche ich manchen Brüdern und meiner Kirche beim Karfreitagstanzverbot. Es lohnt sich nicht, dieses Relikt aus einer anderen Zeit zu verteidigen. (more…)
“Der Christus im eigenen Herzen ist schwächer als der Christus im Worte des Bruders; jener ist ungewiß, dieser ist gewiß. Damit ist zugleich das Ziel aller Gemeinschaft der Christen deutlich: sie begegnen einander als Bringer der Heilsbotschaft.” (S. 20)
Writing in 1938 Hendrik Kraemer stated, “Strictly speaking, one ought to say that the church is always in a state of crisis and that its greatest shortcoming is that it is only occasionally aware of it.” That is “because of the abiding tension between (the church’s) essential nature and its empirical condition”.
David Bosch notes, “That there were so many centuries of crisis-free existence for the church was therefore an abnormality. Now, at long last, we are “back to normal” . . . and we know it!”
“Ich bin so verletzt” ist eine Modediagnose unter Christen. Bei näherem Hinsehen stellt sich oft heraus, dass nur Stolz und Eitelkeit verletzt sind. Doch die sollten eigentlich schon längst gestorben sein.
Schon interessant: In Matthäus 25 beschreibt Jesus das Weltgericht so, dass wir nicht nach unserem Glauben gefragt werden, sondern nach dem, was wir für die Bedürftigen getan haben. Das bezeichnet Jesus als “Gottes Willen” tun und sei damit Dienst an ihm.
Der Vorteil: Wer immer als ganze Identität im Netz unterwegs ist, überlegt sich zweimal, welche Kommentare er postet und welche Seiten er anschaut. Alles würde wahrhaftiger. (more…)
Wie eben bei Videojournalismus gelesen, gibt es bald die neue Creative Suite. Am 12. April ist es soweit, nähere Infos gibts hier.
Bei Videojournalismus ist übrigens auch ein nettes Beispiel für einen VJ-Beitrag mit 35mm Adapter verlinkt. Wobei die Kamera mit so einem Teil Freihand auf Dauer recht schwer werden dürfte.
Da wir “missionarische Aktionen” in unseren heutigen Gemeinden häufig mit “Attraktionen” gleichsetzen, zu denen wir einladen, haben ein paar Typen den Begriff “missional” für gelebte Sendung, also dem Leben mit den Leuten und die Evangelisation durch das eigene Leben geprägt.
“Wer nicht für mich ist, der steht gegen mich. Und wer nicht mit mir zusammen sammelt, der zerstreut.”
Allerdings ist zu sehen, dass sich dies auf den Vorwurf bezieht, Jesus würde die Dämonen durch einen Pakt mit deren Chef Beelzebul austreiben. Daraufhin erklärt er, dass ein Reich zerfällt, wenn es in sich uneins ist. Und dann kommt dieses Zitat…
Johannes zu Jesus: “Meister, wir haben jemand kennen gelernt, der in deinem Namen Menschen von Dämonen befreit. Das haben wir ihm verboten, denn er hat sich uns, deinen Nachfolgern (deiner Kirche?), nicht angeschlossen!”
Darauf Jesus zu ihm: “Verbiete es ihm nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.”
(Lukas 9,49-50 nach Werner-Übersetzung)
Hmmm, wenn das die katholische Kirche/manche Freikirche wüsste….
Nein, ich muss die Frage nicht stellen, ob wir uns schon einmal über die eigene Gemeinde aufgeregt haben oder uns von ihr distanziert haben. Ich weiß schuldbewusst die Antwort.
Dazu Bonhoeffer in “Gemeinsames Leben” (2006), S. 26:
Wer an einer christlichen Gemeinschaft, in die er gestellt ist, irre wird und Anklage gegen sie erhebt, der prüfe sich zuerst, ob es eben nicht nur sein Wunschbild ist, das ihm hier von Gott zerschlagen werden soll, und finde er es so, dann danke er Gott, der ihn in diese Not geführt hat.
Findet er es aber anders, dann hüte er sich doch, jemals zum Verkläger der Gemeinde Gottes zu werden; sonder er klage vielmehr sich selbst seines Unglaubens an, der bitte Gott um Erkenntnis seines eigenen Versagens und seiner besonderen Sünde, der bete darum, daß er nicht schuldig werde an seinen Brüdern, der tue in der Erkenntnis eigener Schuld Fürbitte an seinen Brüder, der tue, was ihm aufgetragen ist und danke Gott.
Jetzt könnte ich mich natürlich rausreden mit der Frage: Bin ich überhaupt in diese Gemeinde gestellt oder gilt dieser Tadel gar nicht für mich? Naja, da ist zu Antworten: Zumindest sind wir durch unsere Erlösung allein schon in die Gemeinde Gottes gestellt…